Sep
16
2009

Angelcurse
Ich möchte euch kurz meine Leseeindrücke zum Roman “Die Friesenrose” von Jutta Oltmanns schildern. Ich hatte mich ja sehr aufs Buch gefreut, es dann aber letzten Endes nicht mal zu Ende gelesen. Nach einigen wenigen Seiten schon konnte ich es nicht mehr aushalten … aber nun zunächst zum Inhalt: Weiterlesen »
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Tags: fredeboldundfischer, friesenrose, niederlande, oltmanns, tee
Nov
01
2007

Angelcurse
Diese Rezension wurde geschrieben für Histo-Couch.de!
Leidenschaftliche Liebe und knisternde Erotik
Sevilla 1593. Er ist einer der größten und bekanntesten Verführer aller Zeiten und inzwischen ein Symbol für Erotik schlechthin: Don Juan. Viele Legenden ranken sich um den feurigen Spanier, der angeblich unzählige Frauen in seinem Leben beglückte. Douglas Carlton Abrams hat dem legendärsten Weiberheld aller Zeiten in „Das Tagebuch des Don Juan“ eine Stimme gegeben.
So richtig weiß Don Juan nicht, wo ihm der Kopf steht: Zwischen seinen Frauenbesuchen wird er mal wieder zum König beordert, der – noch – schützend seine Hände über ihn hält. Doch auch nur so lange, bis – ja, bis Don Juan heiratet und seinem zügellosen Lebensstil selbst ein Ende bereitet. Begeistert ist der junge Mann davon überhaupt nicht, überlegt sogar, außer Landes zu reisen. Zu allem Überfluss sitzt ihm ständig die Inquisition im Nacken und kann es kaum erwarten, ihn zu schnappen, einer peinlichen Befragung zu unterziehen und zu verurteilen. Umso wichtiger ist es, dass Juan dem Befehl des Königs, endlich zu heiraten, nachkommt. Dann lernt er jedoch die schöne Dona Ana kennen. Und zum ersten Mal in seinem Leben spürt er mehr als nur Leidenschaft, sondern Liebe … Weiterlesen »
Tags: Don Juan, historischer Roman
Sep
14
2007

Angelcurse
Diese Rezension wurde geschrieben für Histo-Couch.de!
Gablé steht für historische Unterhaltung auf hohem Niveau
Es gibt Romane, bei denen man vorher schon weiß, dass sie ein Erfolg werden. Sei es, weil die Vorgängergeschichten schon Renner waren oder weil der Autor einen Namen hat, mit dem er für die Qualität seiner Werke einsteht.
So auch bei Rebecca Gablé, obwohl hier mehrere Argumente zutreffen. „Das Spiel der Könige“ ist der dritte Teil einer Serie, die mit „Das Lächeln der Fortuna“ begann und erst acht Jahre später mit „Die Hüter der Rose“ fortgesetzt wurde.
Zwischen Tradition und Leidenschaft
Der 18jährige Julian of Waringham hat es nicht leicht. Weil er den Duke of York verehrt und mit dem schwächlichen Lancaster-König Henry auf dem Thron so gar nicht einverstanden ist, hat er sich mit seinem Vater überworfen, der seit jeher treuer Lancastrianer war. Julians Mitmenschen erinnern ihn immerhin regelmäßig daran … als sein Vater jedoch in einer Schlacht fällt, findet sich der junge Mann plötzlich in einem Wirrwarr aus Intrigen, Ränkespielen und politischem Kalkül wieder – und wird vor eine Wahl gestellt. Nach einem einschneidenden Erlebnis mit Richard of York entscheidet sich Julian für die richtige Seite … Weiterlesen »
Sep
12
2007

Angelcurse
Diese Rezension wurde geschrieben für Histo-Couch.de!
Von Tulipanen und Meisjes
Im Blumengarten an der Ecke oder direkt beim Gärtner gibt es allerlei Blumensorten für wenige Euro zu kaufen – für uns Normalität. Aber wussten Sie, dass es um 1630 eine wahre Tulpenhysterie in Holland gab? Diese ist als „Tulpenwahn“ in die Geschichte eingegangen und entbehrt bis heute jeglicher wissenschaftlicher Erklärung. Über dieses Phänomen hat Enie van Aanthuis, übrigens ein Pseudonym von Martina Sahler und Hendrik Gruner, einen unterhaltsamen historischen Roman geschrieben.
Das Rad der Fortuna
Als der Vater der jungen Mareikje Hoorn stirbt, ist das Mädchen plötzlich fast ganz allein auf der Welt. Nur Rieke und Henk, die treuen Dienstleute, sind ihr geblieben, da ihre Mutter schon seit einigen Jahren tot ist. Zwar vermacht ihr der Vater genügend Geld, um über die Runden zu kommen, doch Mareikje ist noch zu jung und ihr Onkel verwaltet bis auf Weiteres das Erbe. Weiterlesen »
Feb
11
2007

Angelcurse
Diese Rezension wurde geschrieben für Histo-Couch.de!
Klischeereiches Debüt mit Potenzial
„Das Geheimnis der Hebamme“ ist eines der Bücher, über die derzeit geredet wird. Von sämtlichen Ecken, aus etlichen Foren und von vielen Internetseiten hört man derzeit die Empfehlung, dieses Buch unbedingt zu lesen – sonst würde man etwas verpassen. Aber bricht Sabine Eberts Roman wirklich alle qualitativen Rekorde?
Ein schweres Leben
Der jungen Hebamme und Kräuterkundigen Marthe gelingt unter großer Anstrengung die Flucht vor ihrem Herrn Wulfhart, der ihr die Schuld am Tod seines totgeborenen Sohnes gibt. Kurz darauf lässt der Tyrann ihre Ziehmutter Serafina töten und seine Männer, die selbst Angst vor der Wut ihres Anführers haben, suchen nach Marthe. Sie schließt sich einem Siedlerzug an, der von dem furchtlosen Ritter Christian geleitet wird. Die Siedler, Männer, Frauen und Kinder jeden Alters, wollen ins heutige Sachsen gen Osten ziehen.
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Nov
27
2006

Angelcurse
Diese Rezension wurde geschrieben für Histo-Couch.de!
(K)eine Anleitung zum Töten
Bleiben Sie ganz ruhig! Ja, Sie dürfen weinen. Sie dürfen Ihren Freudentränen freien Lauf lassen, weil der Piper Verlag die einschlägige Mode durchbrochen und dieser Neuerscheinung weder einen „Die…in“, noch einen „Die… des…“-Titel gegeben hat. Ihre Gratulationen und Dankeskarten senden Sie bitte direkt an den Verlag. Danke Piper!
Doch was soll „Das Buch der Gifte“ eigentlich bedeuten? Sollte man sich ein Zauberbuch darunter vorstellen, ein Kochbuch gar – oder eine Anleitung zum Töten?
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Aug
13
2006

Angelcurse
Diese Rezension wurde geschrieben für Histo-Couch.de!
Wer durchhält, wird belohnt
Es gibt Bücher, die hinterlassen ein Gefühl von absoluter Befriedigung, weil das Lesen so viel Spaß gemacht hat, vermischt mit Traurigkeit, weil es nun zu Ende ist. Andere Bücher wiederum bringen einen dazu, sich zu ärgern, weil man dies oder jenes nicht mochte, selbst sowieso viel besser gemacht hätte. Langweilige Charaktere, unspektakuläres Ende, der plötzliche Tod des Lieblingshelden und so weiter. Und es gibt Bücher, die weder einen positiven, noch einen negativen Eindruck hinterlassen, sondern vielmehr ein undefinierbares, flaues Gefühl im Magen des Lesers.
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